Mein Leben in Versailles und Rheinbach

Die letzten Tage waren sehr abwechslungsreich und eindrucksvoll. Wir waren viel unterwegs: Versailles-Rheinbach-Den Haag-Versailles. Den Haag ist eine meiner Lieblingsstädte. Aus diesem Grund begleite ich meinen Mann immer auf seiner Dienstreise dorthin. Wir übernachten immer im selben kleinen Hotel. Wenn wir dort sind, fühlt sich das wie ein weiteres kleines Zuhause an. Vielleicht genieße ich das so besonders, weil mein Leben ansonsten recht turbulent ist. Das Vertraute lässt mich sofort ankommen. Ich muss nicht erst auf Entdeckungstour gehen, sondern weiß genau, was mich Schönes erwartet, zweimal im Jahr: im Sommer und im Winter, zwei Übernachtungen. Wir hatten diesmal Glück mit dem Wetter und gingen direkt ans Meer, nein wir fuhren mit den Fahrrädern an die Strandpromenade. Dies war ein Abenteuer, denn auf halber Strecke löste sich mein Fahrradsattel aus der Halterung. So musste ich jede noch so leichte Erschütterung vermeiden, um nicht plötzlich nach hinten zu rutschen. Die Hollandräder sind im Lenkerbereich sehr schwer und mit hintergerutschtem Fahrradsitz lässt sich dieses nicht leicht und bequem fahren. Ich nahm es mit Humor, stieg regelmäßig ab und fuhr dann weiter. Der Moment, wenn ich dann das Meer sehe, ist immer wieder besonders tief ergreifend. Ich jauchze innerlich vor Glück und könnte einfach im lauen Wind tanzen. Das Wellenrauschen wirkt beruhigend und energetisierend zugleich. Dieses Kommen und Gehen fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Stundenlang könnte ich am Strand sitzen und einfach nur in die Ferne blicken. Jeden Moment sauge ich auf und Dankbarkeit erfüllt mich in diesen Momenten. Dankbarkeit für die Möglichkeit, hier sein zu dürfen. Dankbarkeit für den Zauber der Natur. Ich möchte mit dir diesen Moment teilen. Einfach auf den Pfeil drücken, dann kannst du dem Kommen und Gehen lauschen:

Dankbarkeit für Beginner

Es gibt Menschen, die kennen dieses Gefühl der Dankbarkeit nicht. Vielleicht wurde von Ihnen erwartet, dankbar sein zu müssen oder aber sie haben es nie als Kind vorgelebt bekommen. Wie auch immer, Dankbarkeit ist ein Gefühl, welches uns stärkt und uns glücklicher durchs Leben gehen lässt. Falls es dir auch so geht oder du jemanden kennst, der keine Dankbarkeit empfinden kann, für diejenigen gibt es eine gute Nachricht: Dankbarkeit kann man für sich entdecken.

Magst du Herausforderungen? Ich habe eine kleine Dankbarkeitsübung der besonderen Art für dich: die mentale Subtraktion. Das klingt kompliziert, ist es aber nicht. Diese Übung hat nichts mit komplizierter Mathematik zu tun. Bist du bereit? Du brauchst hierfür ein Papier und einen Stift. Nun gehst du in deiner Erinnerung auf Entdeckungstour. Welche Dinge gibt es in deinem Leben, die du besonders magst und die dir wichtig sind? Notiere alles, was dir in dein Sinn kommt handschriftlich untereinander. Im nächsten Schritt stellst du dir vor, wie es wäre, wenn du genau diese Dinge nicht in deinem Leben hättest. Was wäre wenn ... du nie in die Stadt gezogen wärst, in der du jetzt wohnst ... du deine Katze damals nicht aus dem Tierheim mitgenommen hättest ... oder wenn du dieses eine Buch, das dich so unglaublich berührt hat, nie gelesen hättest? Nimm dir hierfür etwas Zeit und setze dich nicht unter Druck. Nimmst du die Leere wahr, die mit deinen Antworten entsteht? Diese Leere ist genau der Ort, an dem du deine Dankbarkeit findest. Die mentale Subtraktion ist eine leichte Übung, nicht nur für die, die Dankbarkeit noch nicht kennen. Auch dankbare Menschen haben einen Nutzen davon. Sie erhöhen ihren Grad an Wohlbefinden. So könntest du diese ja am Thanks -Thursday, einmal in der Woche, ausprobieren. 

Das Gedankenspiel kannst du intensivieren. Hast du Lust darauf? Dann suche dir eine Situation, einen geliebten Menschen oder ein geliebtes Tier, welche dir besonders wichtig sind aus deiner Liste.  Schließe jetzt deine Augen und konzentriere dich auf deinen Atem: beobachte das Ein- und Ausatmen. Du kannst das mit offenen Augen tun oder aber die Augen schließen. Du kannst hierbei sitzen, liegen oder stehen. Alles ist möglich. Es gibt kein richtig oder falsch. Erinnere dich jetzt an die von dir ausgewählte Situation in deinem Leben, die besonders wichtig für dich war oder an den geliebten Menschen oder dein geliebtes Haustier. Schaue wie ein Kinobesucher*in  auf die Leinwand und genieße die Szene oder das Bild. Was fühlst du? Wo fühlst du dieses Gefühl? Genieße beim Ein- und ausatmen die Fülle. Gönne dir dieses bewusste Atmen fünf Sekunden lang. Komme dann mit dem nächsten Atemzug im Hier und Jetzt wieder an. Wie war die Reise zu deiner Erinnerung. Du kannst diese Reise unendlich oft wiederholen. So kannst du, dass was du besonders schätzt, immer wieder bewusst genießen. Falls es nicht gleich mit der Konzentration auf das Atmen und der inneren Vorstellung klappt, ist das normal, gerade wenn man noch keine Erfahrung damit hat. Ich kann dich jedoch ermuntern, es spielerisch wieder und wieder auszuprobieren. Du tust dir damit viel Gutes, denn in dem Moment, in dem du das Schöne noch einmal genießt, schüttest du Wohlfühlhormone aus. Diese stärken dein Herz-Kreislaufsystem und dein Immunsystem, darüberhinaus bleibst du psychisch ausgeglichen, wenn du dir immer mal wieder diese kleine Auszeit im Alltag gönnst. Es ist wie, wenn du gute Gefühle tankst. Im Gegensatz zum Tanken deines Autos oder Mofas ist dieses Tanken kostenfrei und umweltfreundlich;)

 

Ich wünsche dir von Herzen viele Wohlfühlmomente.

Herzliche Grüße, Susann

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