Wie geht es Dir? Gestern war Frühlingsanfang und Weltglückstag

Ca. 200 000 Besucher waren am Samstag in Sittard, um den den St.Joel Markt zu besuchen. Laut unseren Nachbarn im Engelenhof ist das der größte Markt in den Niederlanden. Das Wetter meinte es gut mit den Veranstaltern. Die Stadt hatte einen Hauch von Normalität. Menschen lachten, schlemmten und schlenderten durch die Straßen. Es war ein Samstag, ein Markttag mit Sonnenschein. Herzen mit den Farben der ukrainischen Flagge erinnerten daran, dass genau zu diesem Zeitpunkt in vielen Ländern kriegerische Konflikte wüteten, nicht nur in der Ukraine. Kriege hinterlassen immer Leid und einige Wenige profitieren. Das war schon immer so und hat sich nicht geändert. Der für mich noch immer unvorstellbare Krieg zeigt mir sehr deutlich, wie nahe wir jeden Tag dem Tod sind. Das wiederum verdeutlicht mir, wie kostbar mein Leben ist. Jetzt in diesem Moment. Unser Leben ist immer eines der Polaritäten: Licht und Schatten, hell und dunkel, warm und kalt, Positives und Negatives. Unsere Aufmerksamkeit bestimmt, was wir wahrnehmen. Albert Einstein formulierte: Energie folgt der Aufmerksamkeit. Und so entscheide ich mich bewusst, trotz all dem Schweren und der Not, das Schöne wahrzunehmen. Hierbei hilft mir die Natur. Der Frühling zeigt mir, dass der Kreislauf des Lebens funktioniert. Ich erfreue mich an den wärmenden Sonnenstrahlen, die meine Nase kitzeln, dem  Vogelgezwitscher und den ersten Frühlingsblühern in den verschieden Farben: weiß, rosa bis dunkelrot, gelb und blau nehme ich am meisten wahr.

Was kann ich für Frieden tun?

Ich gebe meiner Solidarität Ausdruck und unterstütze Friedensaktionen. Das erscheint klein und nichtig. Doch das ist etwas Konkretes. Und so sortiere ich immer wieder meine Gedanken. In Angst und Sorgen zu verharren ist keine Lösung. Es ist herausfordernd, nicht mitzuleiden. Manchmal ist sie einfach da, diese Traurigkeit und dann ist es gut, sie anzunehmen. Ich habe über die Jahre gelernt, mit meinen Gefühlen zu "sprechen". Meine Gefühlsfamilie ist bunt und lebendig. Mal kommt das eine Gefühl zu Wort, mal das andere. Alle haben eine gute Absicht und sind unterschiedlich stark aktiv. Wenn auch Du lernen möchtest, mit Deinen Gefühlen umzugehen, sprich mich gern an. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Steuermann/-frau Deiner Gefühle zu werden. 

Gestern war nicht nur Frühlingsanfang, sondern auch Weltglückstag. Dieser scheint in der jetzigen Zeit skurril. Andererseits kann er uns an das Positive im Hier und Jetzt erinnern. Eine liebe Freundin hat mich letzte Woche auf einen Bericht über das in Schweden, sogar im Arbeitsvertrag festgehaltene, Fika aufmerksam gemacht.

Fika - eine schwedische Tradition fördert das Wohlbefinden

Fika bedeutet übersetzt  „Kaffee trinken“ oder „Kaffeepause machen“. Natürlich kennen wir Kaffeepausen im Arbeitsalltag auch. Was ist jedoch der Unterschied? In Schweden wird die Kaffeepause als gemeinschaftliche (!) Auszeit vom Arbeitsalltag gesehen. Man trinkt bewusst den Kaffee zusammen und gönnt sich eine leckere Zimtschnecke. Wenn ein Kollege:in nicht daran teilnimmt, fragt man sich: Magst Du uns nicht? Gemeinschaft wird in Schweden groß geschrieben. So werden diese Kaffeepausen, Fika, im Arbeitsvertrag festgehalten und sogar der Chfef:in nimmt daran teil. Das schafft Verbundenheit und diese wiederum fördert unser Wohlbefinden. Vielleicht hast Du die Möglichkeit in Deinem Arbeitsumfeld, Fika zu etablieren? Manchmal reicht es, einfach davon zu erzählen und die Neugier zu wecken. 

Ich wünsche Dir viele stärkende Frühlingsmomente und schwedische Fika`s.

 

Herzliche Grüße, Deine Susann

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